Forschung - Institut für Pathologie der Universität Regensburg

Forschung

Die Forschung am Institut für Pathologie ist seit langer Zeit und auch in der Zukunft stark auf Tumorpathologie fokussiert. Es existiert eine eigene Forschungsprofessur für Experimentelle Tumorpathologie.

Darüber hinaus gibt es einen Schwerpunkt in den Bereichen Wundheilung, Tissue Engineering und Regenerativer Medizin.

Eine weiteres Gebiet stellt die Erforschung der Pathogenese und der pathologischen Diagnostik der Graft-versus-Host-Erkrankung nach allogener Stammzelltransplantation dar.

In allen Bereichen sind die Projekte vielfältig angelegt und beschäftigen sich ebenso mit Grundlagen-wissenschaftlichen wie translationalen Aspekten. Sie berühren zudem stetig auch die klinischen Bereiche. Die Untersuchungen erfolgen dabei an humanen Gewebeproben, in Zellkulturen und in Tierexperimenten, oft gleichzeitig in einem komplementären Ansatz.

Unabhängig von den eigenen Schwerpunkten steht das Institut mit seiner Expertise in der morphologischen und molekularen Gewebeanalyse interessierten Partnern für wissenschaftliche Kooperationen gerne zur Verfügung.

Das gesamte methodische Spektrum der Histologie und Immunhistologie wird in automatisierter Form aber auch per Hand an standardisierten Protokollen durchgeführt. Versierte Pathologen analysieren die Proben selbst oder lernen wissenschaftliches Personal der Kooperationspartner an.

Darüber hinaus  findet auch die Elektronenmikroskopie Anwendung. In Forschungsvorhaben arbeiten wir sowohl mit den diagnostischen Standardverfahren als auch mit immunelektronenmikroskopischen Methoden. Wir kooperieren sowohl mit Forschungsgruppen am Standort als auch mit nationalen und internationalen Partnern aus Akademie und Industrie in Drittmittel geförderten Projekten.

In der Molekularpathologie werden auch Forschungprojekte generiert, die vorwiegend anwendungsorientiert ausgerichtet sind und aktuelle Fragestellungen betreffen. Insbesondere stellen Untersuchungen zum Dickdarm- und Lungenkarzinom Schwerpunkte dar, wobei die Molekularpathologie auch für wissenschaftliche Fragestellung anderer Tumorentitäten und Kooperationen offen ist.

Primäre Ansprechpartner für wissenschaftliche Kooperationen:
Prof. Dr. med. Christoph Brochhausen-Delius (Elektronenmikroskopie)
Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Dietmaier (Molekularpathologie)
Prof. Dr. med. Matthias Evert (Histologie und Immunhistologie)