Einsenderinformationen - Institut für Pathologie der Universität Regensburg

Einsenderinformationen

Allgemeine Angaben

Um einen raschen und reibungslosen Ablauf der Bearbeitung von Untersuchungsmaterial zu gewährleisten, benötigen wir einen vollständig ausgefüllten Antragsschein (ggf. Zusatzformular bei speziellen Fragestellungen) neben den korrekt und unverwechselbar beschrifteten Gefäßen.

Folgende Informationen zu den von Ihnen eingesandten Proben sind unerlässlich:

  • Patientenname, -vorname, Geburtsdatum, Geschlecht
  • Bei Privatpatienten zusätzlich die Adresse
  • Bei ambulanten gesetzlich Versicherten einen Überweisungsschein, sofern Sie nicht unseren Begleitschein verwenden
  • stationäre oder ambulante Behandlung
  • Innerhalb des UKR erfolgt der Auftrag über die beleglose Laboranforderung 200
  • Anzahl der Proben
  • Art der Proben mit Lokalisation
  • Fragestellung
  • Ggf. Vorerkrankungen oder Infektionskrankheiten
  • Name und Adresse der einsendenden Einrichtung; Ansprechpartner mit Telefon- oder Funk-Nr. für Rückfragen

Gewebevorbereitung

Biopsien, Stanzbiopsien und Operationspräparate

  • Standardfixierung in 4 %-iger gepufferter Formaldehydlösung im Verhältnis 10 (Formalin) : 1 (Gewebe)

EUS-gesteuerte Punktionen (EUS-FNA) von Lymphknoten, Tumoren, Pankreas etc.

  • Entleeren des aspirierten Materials (Gewebspartikel und Flüssigkeit) in ein Gefäß mit 4 %-iger gepufferter Formaldehydlösung im Verhältnis 10 (Formalin) : 1 (Aspirat) (in der Regel ca. 5-20 ml Flüssigkeit)

Urin, Ergüsse, sonstige Punktionsflüssigkeiten

  • nativ, ggf. gekühlt bei längerer Transportzeit bis zum Eintreffen im Labor

Exfoliativ- und Punktionszytologie (Ausstrichpräparate):

  • Lufttrocknung für May-Grünwald-Giemsa-Färbung. Feuchtfixation der Objektträger für alle anderen Färbungen (z.B. Färbung nach Papanicolaou für gynäkologische Vorsorgezytologie) durch Eintauchen in 96 %-ige Alkohollösung für 15 Minuten oder durch Sprayfixativ, danach Lufttrocknung über etwa 1 Stunde.

Schnellschnitte

  • nativ, ggf. gekühlt bei längerer Transportzeit bis zum Eintreffen im Labor

Probengefäße

  • Bitte mit Namen und Geburtsdatum des Patienten beschriften.
  • Bei mehreren Proben eines Patienten jedes Probengefäß einzeln beschriften, durchnummerieren oder Materialbezeichnungen anbringen.
  • Die Beschriftung der Probengefäße sollte mit den Angaben auf dem Antragsschein übereinstimmen.
  • Die Probengefäße sollten ausreichend groß gewählt werden, damit die Proben besser fixieren.
  • Die Probengefäße bitte dicht verschließen.
  • Kennzeichnung von infektiösem oder anderweitig gefährlichem Untersuchungsgut.
  • Probengefäße mit neutral gepuffertem Formalin können über ein Bestellformular angefordert werden.

Befundübermittlung

Normale Untersuchung

  • Die Befundübermittlung am nächsten oder übernächsten Arbeitstag nach Eingang der Gewebeprobe.

Vorzieher (Eilfälle)

  • Die Befundübermittlung erfolgt am nächsten Arbeitstag in der Regel bis 11.00 Uhr, bei komplexen Fällen ggf. später. Der Befund kann falls gewünscht auch telefonisch durchgegeben werden.

Express-Einbettung (Initiale Einschätzung am gleichen Arbeitstag)
Voraussetzungen:

  • Die Gewebeprobe muss bis 10.30 Uhr in der Pathologie eingetroffen sein.
  • nur geeignet für kleine bereits Formalin-fixierte Biopsien (z.B. Herzbiopsien) und Stanzen (z.B. Mamma-, Leber-, Nierenstanze)

Die Befundübermittlung erfolgt telefonisch am selben Arbeitstag ca. um 16 Uhr.

Annahmezeiten für konventionelle Untersuchungen:
Mo-Fri: 7.00 - 17.00 Uhr

Annahmezeiten für Schnellschnitte:
Mo-Fri: 8.30 - 16.00 Uhr

Wenn die Zeiten ausnahmsweise nicht eingehalten werden, bitten wir um telefonische Mitteilung:
0941 944-6616 oder -6617

Probenannahme:
Pforte Pathologie D1 EG Raum 3.05